Update 22.04.2020: Stadt Blumberg stellt Alltagsmasken zur Verfügung

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat festgelegt, dass ab Montag, 27. April 2020 eine Verpflichtung von Alltagsmasken im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel – also überall dort, wo ein direkter Kontakt zu anderen Menschen entsteht - verpflichtend getragen werden müssen.

Vorausschauend haben die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätten, der Ganztagesbetreuung und der Mensa der Stadt Blumberg bereits Alltagsmasken genäht. Außerdem sind wir sehr dankbar, dass die Frauenabteilung des Türkisch Islamischen Kulturvereins Milli Görüs Fatih Moschee Blumberg uns weitere Alltagsmasken zur Verteilung zur Verfügung gestellt haben. Hierfür möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Da die Anzahl der Mund-Nasen-Bedeckung begrenzt ist, möchten wir diejenigen, die für sich, sowie sein direktes Umfeld ausreichend Mund-Nasen-Bedeckungen hergestellt haben, von einer Abholung abzusehen.

Der reine Materialwert beläuft sich pro Alltagsmaske auf € 3,60. Da wir aus der Not keinen Profit schlagen wollen, möchten wir die Mund-Nasen-Bedeckungen auf Spendenbasis an unsere Bürgerinnen und Bürger abgeben. Der Erlös soll einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen.  Pro Haushalt können wir maximal 2 Alltagsmasken ausgeben.

Die Verteilung der Mund-Nasen-Bedeckungen soll an folgenden Tagen an der Stadthalle Blumberg erfolgen:

Donnerstag, 23. April 2020 von 16:30 bis 17:30 Uhr

Freitag, 24. April 2020 von 09:30 bis 11:00 Uhr

Bitte beachten Sie die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Sollte ein weiterer Bedarf vorhanden sein, werden weitere Termine von unserer Seite bekanntgegeben.

Die Stadt Blumberg nimmt gerne weitere Spenden von Mund-Nasen-Bedeckungen an, um diese an die Bürgerschaft zu verteilen. Bitte nehmen Sie hierzu mit Hauptamtsleiterin Nicole Schautzgy, Tel.: 07702/51 120 Kontakt auf.

Wieso sollte überhaupt eine Alltagsmaske getragen werden? Das Robert Koch Institut empfiehlt konkret (Quelle: Robert-Koch-Insitut):

„Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit respiratorischen Erregern zu schützen, sind eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass die Mund-Nasen-Bedeckung einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Es ist zu vermuten, dass auch Mund-Nasen-Bedeckungen das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können. Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt.“