Anmeldung von Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften

Veranstaltungen im Sinne des § 12 Absatz 1 CoronaVO mit mehr als 10 Teilnehmenden sind bei uns spätestens zwei Werktage im Voraus anzuzeigen.

Urnen- und Erdbestattungen sowie Trauerfeiern in Aussegnungshallen müssen regelmäßig nicht aufgrund dieser Regelung vorab angezeigt werden, da diese aus anderen Gründen grundsätzlich den anderen Behörden, insbesondere den Friedhofsämtern, bekannt sind. Trauergottesdienste und vergleichbare Veranstaltungen außerhalb der Friedhöfe müssen dagegen wie oben beschrieben vom Veranstalter – das ist regelmäßig die örtliche religiöse Gemeinde – angezeigt werden.

Anmeldung sind unter folgender Mailadresse möglich: corona(at)stadt-blumberg.de
Bei der Anmeldung ist das Hygienekonzept vorzulegen.

 

Welche Hygeineregelungen sind zu beachten?

Bei allen Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung müssen die Besucher während der Veranstaltung eine medizinische Maske tragen, welche die Anforderungen der DIN EN 14683:2019-10 (OP-Maske) erfüllt. Zulässig ist auch das Tragen eines Atemschutzes, welcher die Anforderungen der DIN EN 149:2001 (FFP2), des chinesischen Standards KN95, des nordamerikanischen Standards N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt. Für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren ist eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend.

Gemeindegesang bei den oben genannten Veranstaltungen ist untersagt, wenn diese in geschlossenen Räumen stattfinden.

Die Teilnahme an den genannten Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung der Teilnehmer beim Veranstalter zulässig, sofern es auf Grund der erwarteten Besucherzahlen zur Auslastung der räumlichen Kapazitäten kommen wird (§ 1g Abs. 2 CoronaVO).

Die Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen stellt zu jedem Zeitpunkt ein triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung dar. (§ 1 c Abs.2 Nr. 7 CoronaVO).

Ferner gelten folgende Regelungen, die schon bisher in der CoronaVO enthalten waren:

Wer eine Veranstaltung durchführen will, muss über ein schriftliches Hygienekonzept verfügen. Die Hygienevorgaben, insbesondere das Abstandsgebot muss eingehalten werden. Gemeindegesang ist nicht zulässig. Die Teilnehmenden müssen erfasst werden. Die Höchstzahl der Teilnehmenden ergibt sich aus der Einhaltung des Abstandsgebots. Für Veranstaltung im Freien gilt ferner eine Höchstgrenze von 500 Personen, bei Beerdigungen von 100 Personen.