Die Geschichte von Achdorf

Ortsteile:
Aselfingen, Eschach, Opferdingen und Überachen

Achdorf hat heute zusammen mit den Ortsteilen etwa 420 Einwohner und eine Gemarkung von 1.214 ha.

Achdorf und Überachen wurden als “Ahadorf und Übr-Ach” 775 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt, Aselfingen 791 n. Chr. Von Eschach und Opferdingen ist die erste Erwähnung nicht bekannt. Achdorf befand sich seit 816 im Besitz des Klosters St. Gallen, gelangte dann zu Beginn des Hochmittelalters in die Hände der Herren von Blumberg. Nachdem es noch zweimal weiterverkauft wurde, ging es 1409 endgültig in den Besitz des Klosters St. Blasien über.

Besonders erwähnenswert für Achdorf sind die sehr guten Wandermöglichkeiten in der nahegelegenen Wutachschlucht und in der Wutachflühe. Diese Wanderungen erfreuen sich äußerster Beliebtheit bei Alt und Jung. Ein Stück Geschichte in Achdorf ist das Gasthaus “Zur Scheffellinde”. Das Gasthaus war früher eine einfache Wirtsstube, hieß dann Gasthaus “Linde”, da nach Ende des Dreißigjährigen Krieges neben dem Haus eine Linde gepflanzt wurde. Da der Dichter Viktor von Scheffel sehr oft seinen Urlaub im Achdorfer Tal verbrachte, wurde das Gasthaus zu seinen Ehren in das Gasthaus “Zur Scheffellinde” umbenannt. Das Gasthaus feierte 1995 sein 450 jähriges Jubiläum.